Food Trends

Gastronomie-Trends kommen und gehen. Die Branche passt sich den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden an, denn Änderungen in der Gesellschaft beeinflussen das Essverhalten und die Ernährung. Derzeit ist ein deutlicher Wandel in der Esskultur zu beobachten. Fakt ist, dass Kunden weniger üppig speisen als noch vor einigen Jahren, „All-you-can-eat“ Angebote und XXL Portionen könnten deshalb bald ausgedient haben. Stattdessen bevorzugen Kunden kleinere hochwertige und gesunde Gerichte, die dann ruhig häufiger zu sich genommen werden. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr. Der Genuss steht im Fokus. Es ist eine Trendbewegung, die auf einzelnen Food Trends basiert und sich in den kommenden Monaten und Jahren mit Sicherheit noch verstärken wird. Gastronomen sollten jetzt handeln und Ihr Angebot den Food Trends anpassen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Wir klären auf, wie sich das Essverhalten und die Ernährung ändern, welche Food Trends es gibt und wie Gastronomen reagieren müssen!

Snackification

Einer der größten Food Trends derzeit lautet Snackification. Dem neuen Essenstrend liegen gesunde Mini-Mahlzeiten, auch Mimas genannt, zugrunde. Die klassische Mahlzeit findet ihr Ende. Frühstück, Mittag und Abendessen zu bestimmten Zeiten sind nicht mehr gefragt. Gegessen wird immer und überall, deshalb sind die neuen Mahlzeiten weder an Ort noch Zeit gebunden. Was der Kunde isst, hängt vom Hunger und der Größe der Speisen ab. Die klassischen drei Mahlzeiten lösen sich auf und wandeln sich in viele kleine. Bowls sind das perfekte Beispiel für das Thema Snackification, da sich die Größe einfach variieren lässt und der Inhalt stets gesund ist. Egal, ob Poké, Buddha, Smoothie oder Acai, Bowls sind schon seit einiger Zeit gefragt und gewinnen noch immer an Beliebtheit. Ein Großteil der internationalen Küchen basiert bereits auf vielen kleinen Gerichten:

  • levantinische Mezze
  • hawaiianische Bowls
  • spanische Tapas
  • japanische Ramen
  • amerikanische Burger

Entscheidungen fallen spontan, je nach Angebot, Zeit und Lust. Jedes Gericht, Lebensmittel und Getränk kann zu einer Mima werden. Das Essen passt sich dem Alltag und der Ernährung der Kunden an. Der Food Trend schafft mehr Flexibilität und ist ideal für die Mobilität der Kunden und den gewünschten schnellen Verzehr. Trotzdem sind es keine ungesunden Zwischenmahlzeiten, sondern hochwertige gesunde Speisen statt Gebäck, Riegel und Co., die Snacks sollten praktisch und nahrhaft sein. Sie entwickeln sich zu frischeren Mahlzeiten in überschaubaren Größen. Dabei sorgen sie für einen bewussten Genuss und passen sich dem verstärkten Gesundheitsbewusstsein und dem flexiblen Essverhalten der Kunden an. Auch bei Fast Food sollte der Gesundheitsaspekt außer Acht gelassen werden. Kunden speisen frei nach dem Motto: Du bist, was du nicht isst. Bei klassischen Speisen werden die Portionsgrößen kleiner, Fleisch und Fisch verlieren ihre zentrale Rolle. Stattdessen steht Gemüse hoch im Kurs. Dies ist auf die wachsende Anzahl der Flexitarier, Vegetarier und Veganer zurückzuführen. Der Umgang mit Fleisch ist bewusster. Gesundes und hochwertiges Snacken stehen bei der Revolution der Esskultur im Fokus. Der Kunde wird offener für neue Zutaten, Geschmäcker und Arten der Zubereitung. Er ist bereit seine Ernährung neu zu entdecken. Der Konsum von vielfältigen Gerichten und Häppchen steigt. Bieten Sie deshalb ruhig kleinere Portionsgrößen an und experimentieren mit gesunden Lebensmitteln wie Gemüse.

Kleine Portionen und gesundes Fast Food sind jetzt ein Muss in der Gastro!

Snackification

Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Der zweite große Gastronomie-Trend, der übrigens auch Verbraucher seit einigen Jahren beschäftigt, ist das Thema Nachhaltigkeit. Dieser Trend lässt sich, was das Gastgewerbe betrifft, in mehrere einzelne Food Trends aufteilen. Viele Kunden treffen ihre Entscheidungen danach, wie nachhaltig ein Unternehmen agiert. In den kommenden Jahren wird dieser Trend von Kunden noch stärker gewichtet werden. Deshalb empfehlen wir bereits jetzt Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit zu ergreifen, denn es handelt sich hierbei nicht nur um einen der wichtigsten Food Trends, sondern um eine Bewegung, die zum Umdenken anregt.

Nachhaltigkeit muss zum Standard in der Gastronomie werden.

Urban Food

Wenn in der Gastgewerbe über Nachhaltigkeit gesprochen wird, darf Urban Food natürlich nicht vergessen werden. Bei diesem Food Trend geht es um die steigende Lebensmittelerzeugung in Städten. Der Anbau von Lebensmitteln in Großstädten erfolgt auf Dächern, Balkonen oder direkt in den Räumlichkeiten mithilfe von Miniaturgewächshäusern. Dadurch rücken Erzeugung, Verarbeitung und Konsum endlich wieder deutlich enger zusammen. Außerdem steigen Qualität und Frische der Produkte, zwei sehr wichtige Aspekte für Gäste. Ernten was gesät wird, das ist Nachhaltigkeit in Perfektion. Lebensmittel werden hautnah produziert, das sorgt für Transparenz und schafft Vertrauen seitens der Kunden. Die Lebensmittel gelangen vom Beet direkt auf den Teller, frischer geht es nicht. Dadurch können Kunden den Ursprung der Zutaten sehen und nachvollziehen wie sie produziert werden. Dies schafft Unabhängigkeit von Lieferanten und lange Transportwege werden vermieden. Teil dieses Food Trends ist das sogenannte Vertical Farming. Es beschreibt den Anbau von Lebensmitteln auf mehreren übereinander gelagerten Ebenen unter Bedingungen wie in einem Gewächshaus. Die Umsetzung in des Gastronomie-Trends kann beispielsweise durch eine Reihe von übereinanderliegenden Glaskästen geschehen. Da vor Ort im Inneren der Räumlichkeiten angebaut wird, schafft dies Unabhängigkeit bezüglich der Jahreszeiten. Ideal für einen ganzjährigen Anbau von Gemüse, Pilzen, Algen und anderen nahrhaften Leckerbissen. Entdecken Sie jetzt den Trend für sich und Ihre Kunden!

Beyond Plastic

Auch „Beyond Plastic“ gehört zu den Food Trends des Jahres 2021, zurecht finden wir, denn Lebensmittelverpackungen in der Gastro stellen ein großes Problem dar. Die Verursachung von Abfall gerät weltweit außer Kontrolle. Einwegprodukte wie Strohhalme und Besteck helfen bei der Vermeidung von Müll nicht gerade. Doch besonders erschreckend ist der Verbrauch von Coffee-to-go-Bechern. Pro Stunde liegt er in Deutschland bei 320.000, jährlich sind das fast 3 Milliarden Cups. Ein Großteil davon gelangt in die Umwelt, dabei braucht Plastik Jahrhunderte, bis es zerfällt. Vollständig zersetzen wird es sich jedoch nie. Kunststoff ist somit ein echter Problemfall, gerade in Restaurants greift man allerdings häufig auf solche Produkte zurück. Take-away ist doch ohne den Einsatz von Kunststoffen überhaupt nicht denkbar, oder etwa doch? Absolut! Die Natur bietet unterschiedliche Ressourcen, um umweltfreundliche Take-away Verpackungen herzustellen – entdecken Sie jetzt die Alternativen!

Die Nutzung von Bagasse ist optimal für heiße Speisen. Das Material wird aus Resten der Rohrzuckerproduktion gewonnen. Dadurch ist es nicht nur biologisch abbaubar, es spart auch noch Herstellungsenergie, weil es aus einer ressourcenschonenden Gewinnung stammt. Die Verpackungen aus Zuckerrohr sind widerstandsfähig, hitze- und ölresistent. Palmblattgeschirr stammt ebenfalls aus nachwachsenden Rohstoffen und ist somit umweltfreundlich. Aufgrund der Tatsache, dass es aus abgefallenen Palmblättern besteht, ist es einer der natürlichsten Rohstoffe, ideal für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Bioplastik ist eine weitere Alternative. Es wird unter anderem aus kristallisierter Milchsäure hergestellt, die aus stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Rüben und Mais gewonnen wird. Die Produkte sind wasser- und fettdicht, sowie geschmacksneutral und stabil. Alle Artikel auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen gibt es in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Formen, um jegliche Art von Speisen oder Lebensmitteln zu transportieren und warmzuhalten. Alternativ lassen sich natürlich auch Verpackungen verwenden, die sich essen lassen wie z. B. die Waffel beim Eis.

Plastikverpackungen lassen sich in der Gastro leicht reduzieren.

Generell gilt es, so wenig Plastik wie möglich zu verwenden. Setzen Sie auf Materialien, die sich kompostieren oder recyclen lassen. Nutzen Sie möglichst viele Produkte, die sich zur Wiederverwendung eignen oder bieten Sie solche an, wie beispielsweise Kaffeebecher. Kunden, die ihren eignen Becher mitbringen, können Sie mit einem kleinen Rabatt, für Ihren Betrieb gewinnen. Plastikstrohhalme sollten Sie bereits vor dem kommenden Verbot in 2021 komplett von Ihrer Einkaufsliste streichen. Trinken klappt ja bekanntlich auch ohne ganz gut. Wer dennoch nicht auf sie verzichten will, kann seinen Gästen künftig auch die Getränke mit einem nachhaltigeren Halm aus Glas oder Metall anbieten. Weitere Optionen bieten Strohhalme aus Nudeln oder essbare Varianten.

Jetzt sind Sie bestens über die neuesten Food Trends informiert. Haben wir Ihr Interesse geweckt und planen vielleicht schon die Umsetzung von einem dieser Food Trends? Dann lassen Sie uns gerne einen Kommentar da und teilen uns Ihre Ideen mit! Für eine größere Vielfalt Ihrer Speisen, empfehlen wir Ihnen, einen Blick in unseren Shop zu werfen. Wir führen hochwertigen Gastronomiebedarf zu günstigen Preisen. Viel Spaß beim Stöbern!

 

 

Denise

 

 

     geschrieben von Denise

 

 

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